Tierschutzprojekte, die ihr auch noch kennen solltet

Heute, nur noch wenige Tage vor Weihnachten, gibt es nochmal ein paar erwähnenswerte Projekte und Menschen, die sich für Tiere einsetzen.

Die großen Organisationen, wie BUND, Nabu, PETA oder WWF sind den meisten von uns geläufig. Aber was ist mit denen, die sich den Medienrummel nicht leisten können?  Sicher ist meine Auswahl auch nur eine kleine – ganz klar, gibt es doch so viele tolle Projekte, die man erwähnen sollte. Wenn ihr noch andere Ideen oder etwas Tolles kennt, freue ich mich immer über Kommentare.

 

Fields of Freedom

2015 von dem Engländer Christopher in Dänemark ins Leben gerufen, widmen sich die Menschen dort der Rettung von Bauernhoftieren, hauptsächlich aber Eseln. Tiere, die ihr Leben lang hart arbeiten mussten und ausgebeutet wurden, um am Ende, wenn sie „nutzlos“ geworden sind, einfach entsorgt zu werden.

Auch bei dem Gründer spielte der Wunsch eine große Rolle,  fernab der ganzen gesellschaftlichen Normen  und Zwänge zu leben und etwas Sinnvolles auf die Beine zu stellen. Weg von den ganzen industriell hergestellten Produkten, weg von einem Lebensstil, in dem Mensch und Tier immer verlieren und am Ende nur große Konzerne gewinnen. Schaut einfach mal rein, es lohnt sich.

 

Timmy Tierschutz-Stiftung

Gegründet aus der Herzensangelegenheit, Tierleid zu verhindern, Tiere zu schützen, langfristig und vor allem nachhaltig etwas in den Köpfen der Menschen zu verändern. Die Stiftung unterstützt Einrichtungen und Organisationen finanziell sowie mit Know How und beim Kontakte knüpfen. Ob In- oder Ausland, überall soll der Tierschutzgedanke in die Gesellschaft getragen werden. Präventionsmaßnahmen sind beispielsweise Kastrationen, die auch von der Stiftung selbst durchgeführt werden. Auch die Homepage der Timmy Stiftung ist super gemacht, da ihr hier zahlreiche Infos rund um das Thema Tierschutz findet.

 

Shelter Ulgolyok

Ein Gnadenhof in der Ukraine, durch den ich auf Instagram aufmerksam wurde.  Begonnen hat die Geschichte auch hier, wie bei vielen Tierschutzprojekten, mit einem einzelnen Pferd.  Dieses sollte geschlachtet werden, doch glücklicherweise wurde nichts aus diesem Plan. Seitdem beherbergt der Hof über 50 Kühe, 4 Pferde, Ziegen, Ponnies, zahlreiche Hunde und Katzen.  Ich habe großen Respekt vor solchen Projekten, gerade in Ländern, in denen das Thema Tierschutz ganz am Ende steht. Am Ende der politischen Prioritäten, aber auch in den Köpfen der Menschen. Natürlich kann man sich, geboren im reichen Deutschland, schlecht in die Lage vieler Menschen in ärmeren Ländern hineinversetzen. Aber ich bin der Meinung, egal wie „materiell“ arm man ist, Mitgefühl ist keine Frage des Geldbeutels, sondern eine Charaktereigenschaft. Das beweisen uns immer wieder Menschen, die selbst wenig haben und dieses Wenige auch noch teilen.

 

Santuario Igualdad

Auch auf dieses Projekt bin ich durch Instagram gestoßen. Generell nutze ich soziale Medien nur für Zwecke, Gleichgesinnte zu finden und den eigenen Bekanntheitsgrad zu steigern. Santuario Igualdad ist ansässig in Chile und leider ist die Homepage, obwohl sehr toll gemacht, nur auf spanisch. Das tut dem Ganzen aber keinen Abbruch, da der Google Übersetzer gerne hilft. Die Gründer möchten aus Brütereien und Schlachthöfen geretteten Tieren einen dauerhaft sicheren Zufluchtsort bieten. Wie wohl bei allen bisher genannten Projekten, wird auch hier neben der medizinischen Versorgung viel Wert auf die Psyche der Tiere gelegt.

 

Bei vielen der Projekte geht auch ein Lebenswandel der Gründer einher. Heißt, dass diese zunächst über den eigenen Lebensstil nachdenken.

Woher kommt das Leid?

Das viele Leid entsteht durch den übermäßigen Konsum von Fleisch- und Milchprodukten.

Was ist also die Konsequenz?

Richtig, ein veganer Lebensstil.

Und diesen versuchen sie natürlich dann auch zu vermitteln. Ich stehe voll dahinter und bin der Meinung, dass viele sicher weniger Fleisch essen würden, wenn solche Themen weiter an Bekanntheit gewinnen. Wir sind auf einem guten Weg, aber leider gibt es noch viel zu viele Menschen, die Veganer oder Vegetarier als seltsame Hippies oder gestörte Persönlichkeiten abtun. Dafür habe ich keinerlei Verständnis. Auch wenn ich erst auf dem Weg zu so einem Lebensstil bin.

Es ist eine Charakterfrage.

Und wenn jemand auf Fleisch oder Milchprodukte verzichtet, um etwas zu ändern und ein Zeichen zu setzen, erhält er meinen höchsten Respekt.

 

Und hier zum Schluss noch eine tolle Idee, die ich als „Weihnachten im Schuhkarton“ für Tiere beschreiben würde und für die ich natürlich auch schon ein Paket gepackt habe. Es ist einfach ein wunderbares Gefühl, helfen zu können. Wenn ihr also auch gerne etwas gegen all das Leid auf dieser Welt unternehmen wollt, sucht euch ein Herzensprojekt und spendet. Egal wieviel, jeder Cent zählt.

Tierschutz-Shop: Futterpakete für Tierheime und andere Tiere

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