Wie du einen genialen Jackfrucht-Burger machst

Bereits mit 14 Jahren probierte ich immer wieder Fleischersatzalternativen aus. Testpersonen waren meine Eltern, die stets alles ohne murren aßen und Bewertungen abgaben. Nun muss man sagen, dass vor 16 Jahren die Auswahl dieser Produkte nicht wirklich umfangreich war. Im Gegensatz zu heute. Glücklicherweise steigt die Anzahl der Produkte stetig an, weshalb ich eine relativ neue Alternative testen konnte:

Die Jackfrucht

Die Jackfrucht wächst an einem Baum, den man in tropischen Ländern findet und hat, reif geerntet, einen süßlichen Geschmack. Unreif und weiterverarbeitet allerdings kommt sie der Konsistenz von Fleischfasern sehr nahe.

Da die Jackfrucht gerade einen Hype erlebt, gibt es natürlich auch kritische Stimmen und Punkte zu bedenken. Die Ökobilanz im Hinblick auf Anbau und Transportwege ist dementsprechend schlecht, was der Artikel von Utopia zusammenfasst.  Deshalb allerdings nicht nach Fleischalternativen Ausschau zu halten, fände ich nicht zielführend. Weshalb ich großen Wert auf Bioqualität und Nachhaltigkeit lege, was ich glaube, mit der Jackfrucht von JackyF gefunden zu haben.

Ich bestellte nun also drei Dosen zur Probe und freute mich über die reibungslose Abwicklung und schnelle Lieferung. Ich konnte es kaum erwarten, mein erstes Rezept auszuprobieren und entschied mich für einen Pulled-Jackfrucht-Burger. Da ich mich eins zu eins an das Rezept der Seite von JackyF hielt, gibt es hier den Link dorthin und nachfolgend meine Bilder von der Dose zum Burger.

 

 

 

 

 

Fazit

Ich bin noch nicht vegan, arbeite aber darauf hin und mache gute Fortschritte. Milch sowie die meisten Milchprodukte habe ich komplett verbannt. Meine bevorzugte Alternative ist Mandelmilch. Sie kommt der Milch am nächsten und ist für das Müsli am Morgen bestens geeignet. Einmal pro Woche gibt es noch Fleisch. Dies allerdings vom Bio-Bauer aus der Region. Geplant ist, die nächsten Monate so weit zu reduzieren, dass man irgendwann komplett darauf verzichten kann. Denn ja, auch für Biofleisch müssen Lebewesen leiden und letztendlich unfreiwillig ihr Leben lassen. Ich denke allerdings, wie schon oft erwähnt, eine Politik der kleinen Schritte kann sicher vielen Leuten helfen, einen fleischfreieren Lebensstil zu verwirklichen. Viele möchten nicht ganz auf Fleisch verzichten, aber weniger und qualitativer essen. Auch das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Kein Lebewesen hat es verdient, unter schrecklichen und krankmachenden Bedingungen leben zu müssen, nur für unseren kurzen Genuss. Dieser Genuss ist außerdem sehr fragwürdig, da wir uns in der Abwärtsspirale von Antibiotikaresistenzen am Ende immer nur selbst schaden. Dies aber nur, um mal ein negatives Beispiel von übermäßigen und teilweise unkontrollierten Fleischgenuss zu nennen. Es gäbe tausend weitere. Egal wie eure Motivation auch aussieht, einfach anfangen. Niemandem tut es weh, Mitgefühl mit anderen Lebewesen zu haben und das beispielsweise im Verzicht oder der Reduzierung tierischer Produkte zum Ausdruck zu bringen.

Ich für meinen Teil bin absolut begeistert von der Jackfrucht als Fleischalternative. Eingelegt in eine BBQ-Soße ist kaum ein Unterschied zum pulled pork zu schmecken. Ich werde zeitnah den Test mit meinen Eltern durchführen 🙂 Bis dahin kann ich nur jeden Empfehlen, es einfach einmal auszuprobieren. Ihr habt ja nichts zu verlieren!

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